Pharao Dentaltechnik

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Individuelle Totalprothetik

nach Prof. Gutowski

Der Verlust vieler oder sogar aller eigenen Zähne kann das Selbstbewusstsein eines Menschen stark beeinträchtigen. Mit herausnehmbarem Zahnersatz kann die Lebensqualität des Patienten einigermaßen wieder hergestellt werden. Besonders im Bereich des Totalersatzes stellt die Erreichung dieses Ziels eine große Herausforderung an das Behandlungsteam aus Zahnarzt und Zahntechniker dar. Bei der Beschen Zahnstellung zum Wohlbefinden des Patienten.

Im Unterkiefer ist der Schwierigkeitsgrad in aller Regel höher als im Oberkiefer. Dies liegt an der Geometrie dterkiefers, der geringeren Auflagefläche und an den latenten Unterkieferbewegungen. Ein Ansaugeffekt ähnlich dem eines Saugnapfes an einer planen Fläche ist mit der Unterkieferprothese nur schwer zu erzielen. Wir können aber alles daran setzen, für Ihre Situation das individuelle Optimum zu erreichen.

Die Erzielung eines Saugeffektes ist im Oberkiefer in den meisten Fällen möglich!

Die gesetzlichen Krankenkassen sehen für die Versorgung eines Patienten jedoch lediglich schon ein undifferenziertes Wiederherstellen einer Kaufunktion als ausreichend an.

Gemäß des Grundsatzes:
„Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein, sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht über Und das, obwohl die fortschrittliche Zahntechnik heute die wunderbare Möglichkeit bietet, weit über das „medizinisch Notwendige“ hinaus prothetische Erfolge zu erzielen, die einen weit größeren Tragekomfort und bessere Kaufunktion ermöglichen. Die von uns angewandte Behandlungsmethode nach Prof. Gutowski ist auf dem neuesten Stand moderne Zahnheilkunde!

Wenn Sie es wünschen, rekonstruieren unsere Techniker Ihre ursprüngliche und natürliche Zahnstellung. Sie individualisieren die konfektionierten Kunststoff- oder Keramikzähne nach Ihren Fotografien und arbeiten naturgetreue, lebendige individuelle Zahnfleischpartien in die Prothesenbasen aus Kunststoff. Wenn Sie diesen individuellen Service in Anspruch nehmen möchten, ist es unerlässlich, dass Sie nach einer Terminabsprache für eine oder mehrere Sitzungen (in aller Regel zwei) unser Labor in Bremen besuchen. Diese qualitätsverbessernden Maßnahmen sind keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen!

Teilprothesen mit Klammern

Klammer-Prothesen

Teilprothesen beschreiben einen Zahnersatz, der für ein Gebiss mit verloren gegangenen Zähnen und bestehender Restbezahnung angefertigt wird. Eine Teilprothese (partielle Prothese, von lateinisch pars für Teil) kann in unterschiedlichen Ausführungen hergestellt werden. Die günstigste Ausführung, die für dauerhaften Einsatz gefertigt wird, heißt Klammerprothese. Sie besteht aus einer metallischen Basis, metallischen Halteelementen (Zahnklammern), Composite-Kunststoffzähnen und dem Prothesensattel. Der Nachteil dieser einfachen Versorgung ist die Sichtbarkeit der Zahnklammern sowie deren Auswirkungen auf die Haltezähne. Die Klammern reiben dauerhaft auf der Zahnoberfläche, Speisereste können haften bleiben und die Karies fördern.

Valplast-Nylonprothesen

Valplast ist ein thermoplastischer Prothesenkunststoff auf Nylonbasis. Nylon gilt als nicht allergen. Sein Einsatzgebiet findet Valplast in erster Linie bei metallfreien Teilprothesen, bevorzugt als temporäre provisorische Versorgungen. Nylon ist nicht für alle Prothesenarten geeignet. Es hat einen reduzierten Einsatzbereich. Laut Herstellerangabe ist ebenso der definitive, also dauerhafte Einsatz möglich. Tatsächlich findet die Anwendung von Valplastprothesen für dauerhaft getragenen Zahnersatz in den USA flächendeckend statt. Die Pharao Dentaltechnik GmbH empfiehlt dies ausdrücklich nicht!

Sie haben Fragen? Bitte kontaktieren Sie uns.

Klassische Teilprothesen haben zur dauerhaften Verstärkung ein Metallgerüst im Inneren der Prothese sowie metallische Zahnklammern als Halteelemente zur Befestigung am Restgebiss. Die Klammern sind ästhetisch nachteilig. Valplastprothesen verzichten auf Metallanteile und damit auf sichtbare metallische Klammern. Anstelle dieser wirken bei Valplastprothesen flexible Nylonklammern als Halteelemente. Sie sind im Mund des Patienten kaum sichtbar. Valplast ist flexibel und absolut bruchstabil. Gleichzeitig ermöglicht das Material eine äußerst filigrane Gestaltung der Arbeit und ist daher signifikant leichter als herkömmliche Kunststoffprothesen.
Valplast überzeugt durch beste Optik: Die Transluzenz von Valplast bewirkt, dass die natürliche Zahnfleischfarbe des Patienten durchscheint. Valplast ist extrem gewebefreundlich, da es keinerlei Methylmethacrylat und somit keinerlei MMA-Restmonomer enthält sowie Benzoylperoxid-frei ist. Es ist deshalb ideal als Alternative für Kunststoffallergiker. Da Valplast absolut metallfrei ist, eignet es sich auch besonders für die ganzheitliche zahnärztliche Behandlung. Valplast ist nach der CE-Norm als Medizinprodukt der Klasse 2a (CE-Zeichen plus vierstellige Nummer) für die Verwendung als dauerhafter Zahnersatz zertifiziert und erfüllt auch die strengen Normen der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA.

Kombinierter Zahnersatz

Als kombinierten Zahnersatz bezeichnet man eine Zahnersatzversorgung, die aus einem fest am Restgebiss oder an Implantaten zementierten und einem herausnehmbaren Anteil besteht. Es handelt sich hierbei um die Königsklasse im zahntechnischen Laboralltag.

Der feste Anteil kann mit unterschiedlichen Zahnkronentypen versehen werden, die jeweils an beschliffenen Zahnstümpfen oder entsprechenden Implantataufbauten dauerhaft befestigt werden. Der Fachmann unterscheidet hier zwischen Teleskop- bzw. Konuskronen, Kronen mit Geschiebe- oder Knopfankern und Kronen mit Stegkonstruktionen. Mithilfe von Dentalzementen werden die Kronen an den Zahnstümpfen befestigt, bei Implantatversorgungen sind auch Verschraubungen möglich.

Der abnehmbare Anteil ist bei Laien als „Prothese“ bekannt. Er besteht aus einem tragenden Element aus hochwertigem Dentalstahl, den Prothesensätteln aus Kunststoff, den künstlichen Zähnen aus Compositekunststoff und schließlich den feinmechanischen Verbindungselementen, welche die Prothese unsichtbar und sicher an den Ankerzähnen in Position halten. Die Haltekraft der feinmechanischen Elemente ist so eingestellt, dass die Patienten, zum Zwecke einer komfortablen Reinigung, diese selbstständig aus dem Mund entfernen und wieder eingliedern können.

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Teleskop-Prothese

Die Teleskopprothese stellt eine hochwertige Technik des klammerfreien Zahnersatzes dar. Sie ist ein Kombinations-Zahnersatz aus fest auf Zahnstümpfen eingeklebten Anteilen (Innenteleskope) und einem herausnehmbaren Anteil aus Außenteleskopen und künstlichen Zähnen auf Prothesensätteln. Der Halt wird dabei durch Reibungshaftung zwischen präzise ineinanderlaufenden Innen- und Außenkronen erzielt, daher die Bezeichnung Doppel- bzw. Teleskopkrone: Sie ist vergleichbar mit der Teleskopantenne eines klassischen Kofferradios. Ist diese erst mal ausgezogen, verharrt sie in der gewünschten Position. Die Teleskopprothese ihrerseits verbleibt in der eingegliederten Position. Dabei werden die Innenkronen vom Zahntechniker so gefertigt, dass sie exakt parallel zueinanderstehen. Auf diese Weise wird eine sogenannte gemeinsame Einschubrichtung ermöglicht, damit die Außenteleskopkronen ohne zu verkanten über die Innenteleskope geschoben werden können, bis sie in der Endposition die Innenteile komplett bedecken und festen Halt erzielen. Teleskope (Doppelkronen) können auch rein implantatgetragen und in Kombination aus Zähnen und Implantaten (Hybridprothetik) eingesetzt werden. Bei spitz zulaufenden Innenteleskopkronen (weniger Friktion) spricht man von Konuskronen. Teleskopprothesen sind übrigens eine deutsche Entwicklung aus den 1970er-Jahren. Im englischen Sprachgebrauch wird die Teleskopkrone daher auch „German Crown“ genannt.

Das Material für Innenteleskope und Außenteleskope, Galvanoteleskope

Typischerweise wurden in der Vergangenheit die Innen- und Außenteleskopkronen aus Gold hergestellt, da sich Gold für das hochpräzise Ineinandergleiten von Außen- und Innenteleskopen am sichersten fertigen ließ. Deshalb stellte bis vor wenigen Jahren noch die Goldgusstechnik ein optimales Verfahren dar. Der Materialverbrauch an Gold (und damit auch die Kosten) ist bei dieser Technik allerdings sehr hoch, sodass nach Alternativen geforscht wurde.
Seit dem Jahr 2015 stellen wir, die Pharao Dentaltechnik, mit modernsten CAD/CAM-Verfahren frästechnisch Teleskopkronen aus modernsten Nichtedelmetalllegierungen sowie Titan her. Erzielt wird eine Friktions(Reibe)führung, die sich über viele Jahre erhält.

Neue Technologien bei der Keramikverarbeitung ermöglichen mittlerweile aber auch die CAD/CAM-Fertigung der Innenteleskopkronen aus Zirkonoxid-Keramik (weiß). Die Außenteleskope werden dann aus Galvano-Gold direkt auf den Primärteleskopen hergestellt. Das Galvanisierungsverfahren ermöglicht eine hochpräzise Passung bei geringem Goldverbrauch. Die Haftung zwischen beiden Anteilen erfolgt nicht mehr über (verschleißanfällige) Reibung, sondern mittels Adhäsion über einen flüssigkeitsgefüllten Mikrospalt.

Geschiebe-Prothesen

Eine Geschiebeprothese ist eine Teilprothese zum Ersatz von verloren gegangenem Zahnbestand bei bestehender Restbezahnung. Ihren sicheren Halt verdankt diese Art von Prothesen den feinmechanischen Halteelementen, den sogenannten Geschieben.

Geschiebe bestehen aus zwei Bauteilen, die ineinandergreifen und sich mit hoher Haltekraft vereinen. Eines ist Bestandteil einer festsitzenden Krone oder Brücke, das andere ist Bestandteil einer herausnehmbaren Prothese. In aller Regel befinden sich an einer Geschiebeprothese mindestens zwei Geschiebe.

Der Vorteil dieser Zahnersatzform liegt in der hohen ästhetischen Erscheinung, der soliden Befestigung sowie der äußerst geringen Beeinträchtigung des Restzahnbestandes. Die Haltezähne sind überkront und damit gut geschützt.